Natur und Freiheit: Eine Untersuchung zu Kants Theorie der by Jyh-Jong Jeng

By Jyh-Jong Jeng

Die vorliegende Studie zeigt, inwieweit Kant in der Kritik der Urteilskraft versucht, die Prinzipien der theoretischen und der praktischen Philosophie durch das blo? subjektive transzendentale Prinzip der Urteilskraft zu einem procedure zu verbinden. Auf der Sachebene steht damit das challenge des ?bergangs von der Natur zur Freiheit im Zentrum der Untersuchung. Viele Kantinterpretationen betrachten diesen ?bergang entweder als unm?glich oder suchen die M?glichkeit einseitig unter der Perspektive der moralischen Freiheit zu kl?ren. Dagegen setzt der Verfasser auf eine eingehende examine der Selbstgesetzlichkeit der Urteilskraft in ihrer Struktur und Funktion und legt damit eine Gesamtinterpretation der Kritik der Urteilskraft vor, die sich an alle wendet, die ein intensives Kantstudium anstreben.

In der Bestimmung der Urteilskraft als Verm?gen der „Darstellung'' und „Reflexion'', used to be mit der innerteleologischen Auffassung der Kantischen Vernunft ?bereinstimmt, welche die Vernunftkritik voraussetzt, tritt der Zusammenhang mit der ?sthetischen Urteilskraft deutlich hervor. Als ausf?hrende Instanz der Vernunftprinzipien bringt die Urteilskraft in ihrem reflektierenden Wirklichkeitsbezug das Zusammenwirken der Erkenntnisverm?gen ans Licht. Die Einheit der drei Kritiken sowie die Einheit der beiden Hauptteile der Kritik der Urteilskraft selbst lassen sich nicht nur dadurch begreiflich machen, sondern der ?bergang vom Sinnlichen zum ?bersinnlichen gewinnt auch eine pragmatische Bedeutung im Kantischen Sinne.

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33 Vgl. /B685 f. An dieser Stelle sei darauf verwiesen, daß M. Liedtke (1964, S. ) das Prinzip der Spezifikation das Prinzip der bestimmenden (bzw. unterscheidenden) Urteilskraft und das Prinzip der Gattungen das Prinzip der reflektierenden (bzw. vergleichenden) Urteilskraft nennt. Die Verwirrung läßt sich darauf zurückführen, daß er die Stelle in der KrV A654/B682, in der vom doppelten Interesse der Vernunft (Scharfsinn und Witz als Denkungsart) die Rede ist, mißdeutet. Die unzutreffende Zuordnung der Vernunftprinzipien verwischt die Grenze von konstitutivem Verstandesgebrauch und regulativem Vernunftgebrauch, folglich die Grenze von bestimmender und reflektierender Urteilskraft.

Die Urteilsintention besteht dann 12 Funktion als Funktionswert (abhängige Variable) zu gebrauchen, ist zu Kants Zeit unter Mathematikern und noch bis zu Zeiten Freges üblich. Vgl. dazu P. Schulthess S. 272, 239. – Die mathematische Funktion wird durch drei Momente festgelegt: 1. Definitionsbereich (hier: Menge von Vorstellungen, die sich mittelbar oder unmittelbar auf Gegenstände beziehen), 2. Wertebereich (hier: Menge von den Urteilen als Funktionswerte, den Ergebnissen des Urteilens) und 3. Funktionsvorschrift (Zuordnungsanweisung, oder unter irgendeiner Bedingung stehend, wie Kant es formuliert).

W. Bartuschat (1972, S. 52), H. Mertens (S. ), R. A. Makkreel (1991 u. 1997, S. 79) u. J. Peter. M. B. bejaht dies, W. Bartuschat (1972) verneint es und J. Peter schließt sich ihm an. 35 der von Kant selbst publizierten Einleitung der KU vorgestellt werden, um anschließend die ausführliche aber nicht immer eindeutige Darstellung aus der EE zur Erläuterung heranzuziehen. »Urteilskraft überhaupt ist das Vermögen, das Besondere als enthalten unter dem Allgemeinen zu denken. Ist das Allgemeine (die Regel, das Prinzip, das Gesetz) gegeben, so ist die Urteilskraft, welche das Besondere darunter subsumiert, (auch, wenn sie als transzendentale Urteilskraft a priori die Bedingungen angibt, welchen gemäß allein unter jenem Allgemeinen subsumiert werden kann) b e s t i m m e n d .

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